Terassendielen

Terassendielen

Mehr Wärme am Fuß mit Terassendielen

Terassendielen, also Terassen aus Holz, haben gegenüber Terassen aus Pflastersteinen oder -platten den Vorteil, sich immer warm anzufühlen. Die Gefahr, sich Splitter in den nackten Fuss zu holen, ist gering, da die Dielenbretter in der Regel glatt gehobelt sind. Lediglich in schattigen Bereichen ist Holz als Terassenbelag nicht so gut geeignet, da das Holz - einmal nass geworden - nicht so schnell abtrocknet, dadurch rutschig wird und auch schneller verrottet. Dagegen schafft Holz eine einmalige Atmosphäre, die mit Stein nicht zu erreichen ist, und eignet sich hervorragend zur Konstruktion von Terassendecks in der Nähe von Teichen. Ein Terassendeck aus Holz lässt sich sogar teilweise über einen Teich schwebend konstruieren.

Zur Auswahl stehen Harthölzer, wie Bangkirai, Massaranduba, Garapa, Bambus oder die heimische Eiche. Selten und dafür teuer ist die einheimische Robinie. Weniger harte und dafür auch günstigere Hölzer für den Außenbereich sind Douglasie, europäische Lärche, sibirische Lärche und Kiefer. Douglasie und Lärche sind von Natur aus gut beständig gegen Pilze und Schimmel, Kiefer sollte dagegen mit einem Holzschutzmittel gegen Fäulnis und Pilze imprägniert sein. Nur so lässt sich - regelmässige Nachbehandlung vorausgesetzt - bei Kiefernholz eine Haltbarkeit von 10 bis 15 Jahren erreichen. Harthölzer können bei guter Pflege bis zu 30 Jahre halten und eignen sich auch für den Einsatz im direkten Erdkontakt oder im Wasserbau, zum Beispiel direkt an Teichen.

Terassendielen sollten regelmässig, ein- bis zweimal im Jahr, mit einem speziellen Terassenöl behandelt werden. Dieses glättet die Oberfläche und macht sie wasser- und schmutzabweisend. Farbige Öle halten ausserdem den Prozess des Vergrauens auf, der besonders bei Hölzern wie Bangkirai, Massaranduba, Bambus oder Garapa eintritt. Dunkle Öle verhindern ferner, dass das Holz durch die intensive Sonneneinstrahlung Schaden nehmen.

Harthölzer lassen sich schwerer zuschneiden und bohren. Vorbohren ist daher in jedem Fall erforderlich. Bei den weicheren Hölzern ist ein Vorbohren nicht nötig, diese sind also schneller zu verarbeiten.

Bei der Verarbeitung von Terassendielen sollte darauf geachtet werden, dass die obere Seite geriffelt oder genutet ist, um Rutschgefahr bei Nässe vorzubeugen.

Terassensysteme sind mit Nut und Feder oder mit Clip-Technik erhältlich, einem unsichtbaren Befestigungssystem. Vorteil ist, dass die Abstände der Dielen immer gleich sind. Bei der Verarbeitung ist darauf zu achten, dass die Bretter mit ausreichendem Abstand zueinander verlegt werden, da Holz arbeitet und sich je nach Temperatur ausdehnt oder zusammenzieht. Ferner muss Regenwasser ablaufen können, damit das Holz schnell abtrocknen kann und nicht fault. Aus diesem Grunde ist auf jeden Fall ein Gefälle einzubauen. Bestellen kann man z.B. Terassendielen bei haus-garten-versand.de. Dort werden viele verschiedene WPC Terassendielen angeboten.